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Grüne Korridore in der Wüste
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Grüne Korridore in der Wüste

01.11.2024
Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit hat sich auf beiden Seiten des Taklamakan Desert Highway längst ein grüner Korridor gebildet.
Die Taklamakan-Wüste in Xinjiang, mit einer Fläche von 330.000 Quadratkilometern, ist die größte Wüste Chinas und die zweitgrößte Wanderwüste der Welt. Sie wird auch als „Meer des Todes“ und „Verbotene Zone des Lebens“ bezeichnet. Erst in den 1990er-Jahren erwachte dieses geheimnisvolle Land durch großflächige Ölexploration und -förderung. Bauarbeiter errichteten in dieser riesigen Wüste nicht nur Autobahnen, sondern schufen auch ein grünes Wunder, das die Welt in Staunen versetzte.

Die Tiefen der Taklamakan-Wüste bergen reiche Erdölvorkommen. Doch wie gelangen die großen Maschinen und Anlagen für Exploration und Förderung in das Wüstenhinterland? Wie wird das geförderte Öl und Gas aus der Wüste auf den Markt transportiert? Angesichts dieser Probleme war der Bau einer Wüstenstraße unausweichlich. 1994 errichteten die Betreiber der Ölstraßen eine über 500 Kilometer lange Strecke nördlich und südlich der Wüste. Seitdem wurde die Straße kontinuierlich verlängert und eine Nebenstraße zur Erschließung der Öl- und Gasfelder angelegt.
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Die vor 20 Jahren in der Wüste gepflanzte Pappel ist inzwischen zu einem riesigen Baum herangewachsen.
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Im Wüstenhinterland wurden forstwirtschaftliche Anbauflächen errichtet, um Gras- und Baumarten für Begrünungsprojekte an Autobahnen bereitzustellen.
Um diese lange Transportstrecke in der Wüste zu ermöglichen, wurde ein großangelegter Kampf gegen den Sand begonnen. Um der Erosion der Straße durch die Wüste entgegenzuwirken, ergriffen die Straßenbauer Maßnahmen zur Sandbefestigung und Begrünung. Zunächst wurde ein mit Heu bedecktes Quadrat in die Wüste gelegt, beidseitig der mehr als hundert Meter breite Streifen der Straße. Anschließend wurde in der Mitte des Grasquadrats ein Geotextil als Trennwand ausgelegt und schließlich Bäume gepflanzt.

Um das Überleben des Waldes zu sichern, haben die Forscher nach jahrelanger Forschung und Erprobung über 70 hitze- und sandresistente Pflanzenarten ausgewählt. Vier davon sind nach künstlicher Züchtung vollständig in der Lage, in der rauen Wüstenumgebung zu überleben. Nach großflächiger Aussaat verlangsamten diese Pflanzen wirksam den Vorstoß der Wüste beidseitig der Autobahn und verhinderten so wiederholte Treibsandeinbrüche.
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Schützen Sie die Autobahn vor Treibsanderosion mit Rasenflächen und Geotextil-Trennwänden.
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Schützen Sie die Autobahn vor Treibsanderosion mit Rasenflächen und Geotextil-Trennwänden.
Seit 2003 wird entlang der Taklamakan-Wüstenstraße das ökologische Schutzwaldprojekt umgesetzt – Anpflanzung von über 70 Meter breiten Waldstreifen auf beiden Seiten der Hauptstraße mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.500 Hektar und Anpflanzung von mehr als 20 Millionen widerstandsfähigen Tamarisken, Schakobäusen, Hechten und anderen hervorragenden Pflanzen zum Schutz vor Wind und Sand; gleichzeitig wird in Abständen von 10 Kilometern ein Brunnen gebaut, um eine Tröpfchenbewässerung zu ermöglichen.

Nach über 20 Jahren Bemühungen wurde endlich ein grüner Korridor durch die Taklamakan-Wüste errichtet – ein gelungenes Beispiel für die nachhaltige Nutzung der Wüste. Heute präsentiert sich die Taklamakan-Wüste in neuem Gewand: ein langer, schwarzer Drache, umgeben von grünen Waldstreifen, die sich über das goldene Sandmeer erstrecken. Der unaufhörliche Verkehr verleiht der riesigen Wüste unendliche Vitalität und Kraft. Gleichzeitig haben sich die tief in der Wüste liegenden Öl- und Gasfelder zu einem wichtigen nationalen Energiezentrum entwickelt, und der florierende Straßenverkehr hat die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen entlang der Route maßgeblich gefördert und den Menschen in Xinjiang zahlreiche Vorteile gebracht.
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Arbeiter verlegen Tropfbewässerungsrohre.
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Arbeiter verlegen Tropfbewässerungsrohre.
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Arbeiter verlegen Tropfbewässerungsrohre.